Soziale Arbeit in der Suchthilfe und Suchtprävention
Das Programm «Stärkung der Sozialen Arbeit in der interprofessionellen Suchthilfe und Suchtprävention», ein Kooperationsprojekt des Instituts Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Fachverband Sucht und AvenirSocial. Es hat zum Ziel, Sucht im Rahmen einer bio-psycho-sozialen Perspektive wieder verstärkt auch als soziales Problem zu verstehen und zu behandeln. Damit soll ein Beitrag zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit geleistet werden, um Menschen mit einer Suchtproblematik die bestmögliche Unterstützung zu ermöglichen.
Auf der Grundlage einer Bestandesaufnahme 2021 im Rahmen des Buchprojekts «Soziale Arbeit und Sucht», das einen klaren Bedarf nach fachlicher Orientierung und Stärkung der Professionsidentität aufzeigt, bildete im März 2022 die Fachtagung«Soziale Arbeit und Sucht – Praxis und Wissenschaft im Dialog» den Kick Off eines mehrjährigen kooperativen Prozesses zwischen Wissenschaft und Praxis mit folgenden Projekten:
Empfehlungen für die Soziale Arbeit in der Suchthilfe und Suchtprävention (2026, 2. Aufl.)
Die Empfehlungen können hier kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.
Einblick in den Lancierungsanlass (youtube.ch)
Diverse Publikationen mit dem Ziel, die Expertise der Sozialen Arbeit im Suchtbereich aufzuarbeiten und/oder (weiter-)zu entwickeln
Neuste Publikation in Kooperation mit Deutschland:

- SuchtMagazin 3/2026: Lebensqualität (Ausgabe zur Tagung) (erscheint im Juni 2026)
- SuchtMagazin 3/2022: Soziale Arbeit und Sucht – www.suchtmagazin.ch (Juni 2022)
Weitere Publikationen finden Sie hier.
Treffpunkt Soziale Arbeit und Sucht
Hier geht’s zum Programm des nächsten Treffpunkts.
«Aufsuchende Suchthilfe: Quo Vadis?»
15. September 2026, nachmittags
Weitere Infos folgen.
Fachseminar «Wenn Soziale Arbeit auf Sucht trifft»
Dreitägiges Fachseminar an der FHNW in Olten
(Die Seminartage können auch einzeln gebucht werden).
Wie wird Sucht aus der Perspektive der Sozialen Arbeit verstanden und thematisiert? Wie kann die soziale Dimension von Sucht systematisch erfasst werden? Mittels welchen Werten legitimiert die Soziale Arbeit die Unterstützung für ihre Klientel? Und: Wie umgehen mit ethischen Dilemmata beispielsweise im Spannungsfeld von Autonomie und Fürsorge?
Mehr Infos finden Sie hier: Wenn Soziale Arbeit auf Sucht trifft | FHNW
Fachtagung vom 9. März 2026
Soziale Arbeit und Sucht: Wege zur Verbesserung der Lebensqualität
Rückblick auf die Tagung (linkedin.com)
Kontakt
Für Fragen und Anregungen stehen Irene Abderhalden und Marcel Krebs gerne zur Verfügung.